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Sonntag, 29. Juni 2014

Der Club der toten Dichter

Der Club der toten Dichter. Reflexionen zum Film und zu meinen Erfahrungen



wiederveröffentlicht aus aktuellem Anlass 

Samstag, 8. März 2014

Wirtschaftskritik

Wir haben neue Götzen geschaffen.“ - „Es entsteht eine neue, unsichtbare, manchmal virtuelle Tyrannei, die einseitig und unerbittlich ihre Gesetze und ihre Regeln aufzwingt.
Mit diesen Zitaten von Papst Franziskus berichtete die Januar-Ausgabe von Cicero über den höchsten kirchlichen Wirtschaftskritiker. 
Besser spät als nie, könnte man lästern, bemerkt die Kirche, was seit mehr als zwei Jahrzehnten fröhliche Urständ feiert. 
Kommt der Papst und mit ihm die ganze Kirche nicht vielleicht auch bei diesem Thema zu spät? Die ganze Kirche? Nein, nicht die ganze Kirche. Ein kleines, unbeugsames Quäntchen Menschheit ging prophetisch bereits andere Wege. Ist es Zeit für eine Relecture von Marx?
„Wir sind auf direktem Weg in einen ethischen Kapitalismus“ (Matthias Horx)
Sogar Metropolen wie München werden es schaffen, das Ziel einer „nachhaltigen Energieautonomie“ umzusetzen und im Jahr 2020 ihre Bürger mit Strom aus erneuerbaren Quellen zu versorgen, 2030 dann auch sämtliche Unternehmen des Stadtgebiets. Letztlich wird dies ganzen Regionen gelingen. (Quelle: HEAG 2040. Die Stadtwirtschaft von morgen. Eine Studie des Zukunftsinstitut. Herausgegeben von: HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), www.heag.de; Redaktion: Zukunftsinstitut GmbH – Internationale Gesellschaft für Zukunfts- und Trendberatung, www.zukunftsinstitut.de )
Also, unter uns: eine Ökodiktatur, die mich fragt, ob ich in den Chiemgau fahren darf, wenn ich Lust dazu habe, brauche ich nicht. Es genügt, dass das oft genug schon für viele Menschen und viele Gegenden die Wirtschaftsdiktatur mit Lohn, Gehalt und Niedriglohn entscheidet. 
Von der Wirtschaftsdiktatur sprach übrigens, ach, der Papst: 
Die Anbetung des antiken goldenen Kalbs hat eine neue und erbarmungslose Form gefunden im Fetischismus des Geldes und in der Diktatur einer Wirtschaft ohne Gesicht und ohne ein wirklich menschliches Ziel. (Papst Franziskus) 
Der Bischof von Rom predigt damit gegen die brutale Dogmatik des herrschenden Markt-Mystizismus an, wonach der Mensch sich in einem nie endenden Überlebenskampf zu bewähren und durchzusetzen habe – schafft er das nicht, wird er als Sozialmüll entsorgt. (Frank A. Meyer, Cicero17. Februar 2014
So soll ja nicht nur die psychische Gesundheit von Langzeitarbeitslosen leiden, sondern auch die Lebenserwartung dieser Gruppe deutlich gesunken sein, wie wir seit 2006/07 (RP-OnlineLifeGen) wissen, und was sich inzwischen besser untermauern lässt. 
Wenn die Arbeitslosen trotz aller Qualifikationsmaßnahmen keine neue Stelle finden - was oft der Fall ist - reagiert das Amt mit immer neuen Defizit-Diagnosen. Irgendwann schreibt man den Arbeitslosen nicht nur fachliche Defizite zu, sondern auch psychologische oder medizinische Probleme. Da kommen sie nur schwer wieder raus. (Dirk Kratz)
Dabei können wir ganz beruhigt sein, uns auf unsere Vernunft verlassen. Die Menschheit wird überleben, auch wenn sie ihren eigenen Untergang herbeizuglauben glaubt. 
Zum Glück wird nicht alles wahr, was wir glauben. 
Ein faires, nachhaltiges Wirtschaften wird in Zukunft zur selbstverständlichen Voraussetzung für Unternehmen und zur wirkungsvollsten Antwort auf die immer kritischer werdenden und besser informierten Konsumenten und Bürger. (Fair. Von der Nische zum Mainstream. Zukunftsinstitut GmbH im Auftrag der Westfalenhallen Dortmund GmbH)
Nun gut, ich habe mich offenbart, ich glaube dem Zukunftsinstitut. 
Wobei, über ein Thema haben die meines Wissen bislang nicht nachgedacht. 
Was hat Gott mit uns und dieser Welt noch vor? 
Das ist alles schon geregelt. Und gut aufgehoben. 
Wir brauchen bloß aktiv, mitschöpferisch, mitgestaltend darauf warten, voller Hoffnung. Und das tun wir ja schließlich alle, jeder auf seine eigene Art und Weise. 
Was tust Du? 

Freitag, 24. Januar 2014

abhängig

Willst Du auch unabhängig sein?  
"Weißt Du ich brauche keine selbständige Tätigkeit sondern eine versicherungspflichtige! Ich bin dann zwar von meinem Mann abhängig, das bin ich seit 30 Jahren, wir haben immer zusammen geholfen! Ich empfinde das als keine Abhängigkeit, sondern gegenseitiges Vertrauen! Ich kann Dinge, die er nicht gerne macht, die mache ich, aber ich hab ihm alles gezeigt, damit er das auch alleine schafft und es gibt Dinge die mag ich nicht, die macht er! Die will ich aber auch nicht wirklich gerne lernen, z. B. Reifen wechseln." 
Das schrieb mir jemand Liebes. 
Ein paar Gedanken dazu: 
Abhängigkeit ist für viele offenbar etwas, was sie loswerden wollen. 
Abhängigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang immer Unfreiheit. 

Wie du Freiheit erlangst

Das Gegenteil von Freiheit, so hat man mir mal beizubringen versucht, sei Un-Freiheit.
Freiheit versteht sich hier als Ausdruck von Unabhängigkeit, z.B. finanzielle Unabhängigkeit. Am Monatsende möchte jeder eine bestimmte Summe oder größer auf dem Konto haben. 
Die Freiheit, Geld für Dinge auszugeben, bezeichnen wir passenderweise heute als Sparen und wundern uns, dass Haushalte sich verschulden. Und dann wundern sich viele, dass am Geldende noch eine größere Summe Monat da ist. Sparen hieß früher Geld aufs Sparbuch bringen und auf Ausgaben verzichten. Verzicht macht frei. 
Was heißt da also Freiheit, wenn ein Mensch vom Geld abhängig ist? Geldunabhängigkeit wäre mal eine Überlegung wert. 
In unseren Beratungen fällt mir immer wieder auf, wie fantasielos Menschen mit ihren Einkommensmöglichkeiten umgehen. Das gute, alte Sparen wäre ja ein Weg. 
Aber viele wollen glänzen, wollen haben, was alle (angeblich) haben, weil sie abhängig, süchtig geradezu sind, von anderen anerkannt zu sein. Wie Kleinkinder, die abhängig von Mama und Papa sind, sind sie auf der Suche nach Anerkennung von außen. Smartphone, Flachbildschirm, Auto, neues Wohnzimmer. 
Ein Baby bleibt für eine gewisse Zeit, abhängig. Es kommt sicher auf viele Umstände an, doch wenn ein Kind länger als nötig abhängig bleibt, stimmt was nicht. Was stimmt nicht mit den Geldabhängigen, den Ansehensüchtigen, den Unfreien?

Es gäbe übrigens noch viele andere Wege, die Abhängigkeit vom Geld zu reduzieren. Meistens liegen sie auf der Hand. Einer davon wäre: Statt es zu erjagen und zu bedauern, dass es fehlt, erst einmal den wirklichen Reichtum erkennen, der schon längst da ist! 

Fremdbilder versklaven dich, eigene auch

Wie wäre es mit der Unabhängigkeit von Fremdbildern und Eigen-heiten? Statt eigen-Dünken (und die Simulationen des eigenen Kopfkinos für wahr zu halten), selbst zu denken, mit anderen zu neuen Horizonten denken, die aus einer guten Zukunft uns entgegenharren? 
Nach Bertrand Russell ist die Furcht vor der Preisgabe des eigenen Ich ein psychologisches Hindernis für die freie Entfaltung der Liebe. 
"Individualität ist nicht Selbstzweck, sondern etwas, das in fruchtbare Berührung mit der Welt kommen und dadurch sein Isoliertsein verlieren muss." (Bertrand Russell, in Ehe und Moral) 
Das ist dann Interdependenz, wechselseitige Abhängigkeit, Reife. 
Andere nicht kopierend, das Eigene nicht simulierend, mit anderen zusammen seinen Teil zum Ganzen beitragen. 

Die richtigen Freiheiten nehmen 

Die Freiheit, zu tun was man will, endet bekanntlich da, wo die Freiheit des Anderen beginnt. 
Freiheit von und Freiheit für...
Ich unterscheide mehrere Freiheiten: 
Frei sein von Zwängen, Unterdrückung. 
Frei sein für Kreativität, Individualität, frei für Entscheidungen. 
Was nehmen in anderen Ländern die Leute auf sich, um endlich "frei" und demokratisch wählen zu können.
Was nehmen Schüler auf sich, um kilometerweit in die Schule zu gehen mit dem Hunger nach Bildung.
In unserem Ländern halten sich viele für so "frei", nicht wählen zu gehen und damit politisch gewonnene Freiheit aufs Spiel zu setzen. Und Jugendliche nehmen sich gerne die Freiheit, "abzuhängen" (Das erinnert mich irgendwie an abhängig sein.) und Zeit sinn-los zu vergeuden. Zumindest in den Augen der Reifen, der Erwachsenen, der Älteren. 

Ein anderer Gedanke: Wie sollte unsere Gesellschaft funktionieren ohne dass wir zu Informationen Zugang haben? Also: Dass wir frei sind für Informationsaufnahme, für Bildung, für Meinungen, und somit frei(er) von Manipulationen. 
Und noch ein anderer Gedanke: Vertrauen? Was ist dieses "gegenseitige Vertrauen", das im Zitat oben geradezu als Gegenteil von "Abhängigkeit" verstanden wird? Eine gegenseitige Ergänzung? Einfach eine Arbeitsteilung? Eine wechselseitige Abhängigkeit, ein Vertrag? 


Montag, 6. Januar 2014

Drei Könige und Du

von Thomas Körbel

Von wegen Könige: Magier und Astrologen

Die Heiligen Drei Könige, die drei Weisen, Magier oder Astrologen aus dem Morgenland. Kennen wir. Die Kinder laufen herum, sammeln Geld für die, die es noch nötiger haben als wir. In Bayern ist das Feiertag. Das hat was. Was?

Ursprünglich war das Wort Magier die Bezeichnung des Priesterstammes der Meder, ähnlich wie im Ersten, dem Alten Testament die Leviten in Israel. Biblisch betrachtet, waren die Magier "aus den Völkern", also Heiden. 
Martin Luther deutet diese Geschichte so: es ist nicht genug, die Schrift zu kennen, wie das Volk Israel, um Christus zu finden. 
Die Magier folgen zunächst nur dem offensichtlich scheinenden, einem Stern am Himmel – und vor allem ihren eigenen Überzeugungen (ihrem Kopfkino, sozusagen ;-) ), dass ein Königssohn in Jerusalem zu finden sein muss, in Glanz, Prunk und Herrlichkeit. 
Die großartige Sternenkonstellation, vermutlich eine Jupiter-Saturn-Konjunktion, deutet doch darauf hin, dass in Israel ein Königssohn geboren wurde. Doch der Stern führt sie eben nur bis Jerusalem, dort wartet statt des weltbeherrrschenden Kindes die Hinterlist des Herodes, sein Verrat, dort ist es der trockene Buchstabe der Hl. Schrift und die Weisheit der Schriftgelehrten, die den Magiern den entscheidenden Hinweis gibt und sie schließlich doch noch bis zum Kind in der Krippe führt.


Fragen an Dich

  • Triffst Du Deine Entscheidungen auf Grund äußerer Erscheinungen? 
  • Erwartest Du etwas, das in Deine Vorstellungen passt?
  • Folgst Du "Sternen", die Dir den Weg zeigen sollen, nur solange nichts Unerwartetes von Dir verlangt wird? 
Lass Dir ruhig (das heißt in Ruhe) etwas Zeit für Deine Antworten. 
  • Willst Du etwas, was vielleicht einmal richtig war, doch heute nicht mehr?
  • Wie kannst Du Deine eigene Motivation (das, was Dich im Innersten bewegt) hinterfragen?  
Gott hat jedem Menschen eine Kraft mit auf den Weg gegeben, jedem nach seiner und ihrer individuellen Eigenart, etwas von den anderen grundsätzlich Verschiedenes. 
  • Erwartest Du von anderen Deine Stärke? 
  • Du hast die Kraft, die Macht von Gott bekommen. Was fängst Du mit Deiner gegebenen Kraft an? 
  • Läufst Du zwischen Selbstentfremdung und Fremdbestimmung hin und her? 
  • Fühlst Du Dich elend, ungeschickt, ohnmächtig, erbärmlich? 
Gott will, dass Du Gottes Wirken auf Erden vollendest, indem Du Mensch wirst, wie Gott.
Es ist einfach: Jenseits Deiner Vorstellungen ist Orientierung zu finden, und so findest Du Deinen Weg zu Dir. 
Und es gibt viele Andere, die suchen, wie Du. Geh mit ihnen gemeinsam. 


Magie

Magie, das ist Aberglauben. 
Der Intellekt hat beim Glauben draußen zu bleiben. 
Magie, Zauberei und so'n Quatsch. 
Schwarze Magie – oder weiße?

Vielleicht hast Du noch andere Assoziationen. Diese begegnen mir am häufigsten.
Dann mag ich nicht mehr weiter reden. Wozu? Diese Menschen wollen lieber in ihren Vorstellungen bleiben.


Du willst mehr? Dann komm. 


Der Magier im Tarot - und in Dir! 

Einer der drei Magier hat sich in das Kartenspiel Tarot verirrt, ich möchte seine Gabe ein wenig betrachten.
Im Rider-Waite Tarot sieht das so aus: Vor dem gelben Hintergrund steht der Magier, priesterlich in ein weiß-rotes Gewand gekleidet, er nimmt eine beschwörende Haltung ein, die das Oben mit dem Unten verbindet. 
In der rechten Hand hält er einen Stab, der die dynamische Verbindung dieser beiden Ebenen des Daseins symbolisiert. 
Vor ihm auf dem Tisch liegen seine "Waffen", die Symbole der vier "Farben" des Tarot: Kelch, Münze, Schwert und Stab. 
Er steht in einer Art Gartenlaube, über ihm, unter ihm, vor ihm sind Rosen und Lilien am Blühen, sie sind Symbole für die göttliche Liebe und für die seelische Reinheit. 

Der Magier steht in der Reihe der Tarotkarten für den Impuls zur Individualität, zur Einzigartigkeit, zur Unteilbarkeit. Der Magier zeigt die Beziehung zwischen der persönlichen Bemühung und der spirituellen Wirklichkeit, unser menschliches Ausgespanntsein zwischen Himmel und Erde, und zwar aus eigenem Willen und Entschluss.

Wenn Du Dich nicht zu diesem ersten Schritt entschließen willst auf Deinem Glaubensweg, dann weißt Du nichts mit den anderen Schritten oder Stufen anzufangen, mit den Situationen, die Dir der Glaube schenkt. 
Diese in Dir wohnende Magie enthüllt Dir die Gesamtheit Deines spirituellen Weges.

Der Magier spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle, auch in der Kirche. Allzuleicht sind wir bei Weihwasser, Christophorusplakette, Kreuzkettchen und in den Wandlungsworten der Eucharistiefeiern bei magischen Vorstellungen angelangt, die gesamte Volksfrömmigkeit ist Zeuge davon. 
Und das ist richtig so, Magie ist in die Seele der Religion und nach Ansicht vieler Religionsgeschichtler eine heilige, von der Religion untrennbare Wissenschaft. 
Magie ist auch der Aufstand gegen den allmächtigen Über-Gott, das Ja zum freien Geschöpfsein gegenüber einem despotischen Gottesbild. 
Unsere wissenschaftsgläubige Zeit hat uns weismachen wollen, dass nur der nüchterne Verstand das Mass aller Dinge sei. Die Magie ist im Laufe der Jahrhunderte durch viele Scharlatane in Verruf geraten, sie konnte nur in kleinen geheimen Gruppen überleben, heute ist sie wieder überall als Erscheinungsform einer neuen Religiosität zu beobachten. Wir können unsere ureigene, christliche Magie wiederentdecken.

Agrippa von Nettesheim, einer der bekanntesten europäischen Magier, der im 16. Jahrhundert lebt, sagt: 
»Die magische Gewalt setzt beim Menschen eine große Würdigkeit voraus; denn unser Gedanke, unsere höchste Geisteskraft ist allein der Wundertäter in uns.« (zitiert nach Miers, 263.) 
Und so unwissenschaftlich ist diese Geisteskraft gar nicht: Der Magier als archetypische Gestalt, als ein Ausdruck einer göttlichen Kraft hilft uns heute, Brücken zu bauen, über die unser Verstand gehen kann. Parapsychologische Experimente, Forschungsprogramme, die die Auswirkungen von Gebet auf körperliche Heilung untersuchen und dergleichen mehr.


Und das hat es mit Dir zu tun: 

Du bist ein ebensolches Geschöpf wie dieser Magier. 
Du bist wie die Seite eines Musikinstruments aufgespannt zwischen Himmel und Erde. 
Ebenso, wie ohne die Seite kein Ton erklingen kann, kann Gott nur durch einen Menschen wie Dich Mensch werden – immer wieder neu. 
Jeder Schritt für den Magier ist – deshalb trägt er die Zahl 1 – ein-fach, d.h. auch gewichtig und betont, wohlüberlegt. 

Darin liegt die Botschaft, dass Du auf Deinem Weg keinen Schritt überspringen kannst. 

Die Magier des Evangeliums folgten dem Stern, sie verirrten sich aber aufgrund ihrer eigenen Vorstellungen von dem, was sie am Ziel erwartete. Was als Umweg erscheint, war jedoch nötig, um festzustellen, dass es sich um den Messias des jüdischen Volkes handelt. Der Stern konnte keine genaue Antwort geben und die Weisheit der Weisen reichte dazu nicht aus.

Die Verbindung von dem Oben und Unten, wie es die Tarotkarte zeigt, liegt in der Mitte. Wir können das auf alle Ebenen anwenden. Gott und Schöpfung sind im Menschen verbunden und eins, das Geheimnis der Menschwerdung Gottes haben wir an Weihnachten gefeiert. 
Es ist der Ort des Gebets, das weder nur leiblich, noch nur im Kopf stattfinden soll, es ist das rhythmische System, das Blut und das Herz. Die weisen Männer aus dem Osten lehren das Herzensgebet; wir kennen auch im Westen die Herz-Jesu-Frömmigkeit.

Oder ganz lebenspraktisch: 
Die Mitte zwischen Geiz und Verschwendungssucht ist Großzügigkeit. 
Die Mitte zwischen Deiner .............. und Deiner .................. ist ..........................! 

So geschieht Dein Wunder

Der Magier ist das Urbild eines religiösen Menschen, er ist der Mensch, der dem Wesen über ihm, Gott, einen Altar errichtet. Er ist der Mensch, der die Transzendenz anerkennt und sich bemüht, sich mit ihr zu vereinen. Es ist der Mensch, der Individuation im Sinne C.G. Jungs erreicht hat. 
Er ist die Gelassenheit, der selbstverständliche Glaube an die eigene Kraft und Fähigkeit, 
  • Deine Alltagsprobleme erweisen sich als einfach lösbar.
  • Dein Vertrauen in die übergeordnete Bedeutung Deines Lebens wächst. 
Der Magier stellt den Menschen dar, der in Harmonie mit sich selbst lebt. 
Und das heißt auch, er lebt in Harmonie zwischen dem spontanen Unbewussten und dem bewussten Wollen. Hier sind die beiden Kräfte zur Synthese gebracht. 

Der Magier zeigt Dir, dass es eine einfache Angelegenheit ist, obwohl sie unendliche Bemühung verlangt. Einfacher ausgedrückt: Es ist die Frage, ob Du leben willst. Und dann folgt Deine Bemühung, das Geschenk des Lebens zu leben. 
  • In der Tat, im Tun, nicht nur im Wort, liegt das Geheimnis Deiner Magie. 
Leben ist Rhythmus, ist Atmung, ist Austausch, ist Dialog. Der eigene Eigen-Wille muss nur von seinem hohen Ross heruntersteigen, um sich zu verwirklichen im Herzen.
Wenn Du mit Dir selbst eins bist, bist Du mit Gott eins. 


Wann gelingt Dir das das am besten?

Wenn Du  mit Leichtigkeit und ohne Anstrengung handelst, wenn Du Deine Dinge tust, als ob Du spielst – ernsthaft spielst, nicht krampfhaft. 

Valentin Tomberg sagt: 
»Das ist die praktische Unterweisung der ersten Tarotkarte, der erste Rat, das erste Gebot und die erste Warnung für die gesamte spirituelle Praxis.« 
Fehlende Konzentration auf das Ziel führt auf diesem Weg in die Irre, aber die "Konzentration ohne Anstrengung", wie Du sie im Spiel erlebst, ist der Weg. 
Spiele Dein Leben. Nimm es nicht so ernst. Lach mal drüber. 

Und das war nur der wunderbar ein-fache Anfang, die Hälfte des ganzen Weges, der erste Schritt. 

Donnerstag, 2. Januar 2014

Wir sind eins?

Du weißt über die Beziehung von allem miteinander. Gott liebt uns doch bedingungslos und seine Liebe steht uns doch immer zur Verfügung! Wir sind dieser reine Geist und Leben erfahren geht nur über Dualität. Evolution ist das Gesetz des Lebens, alles verändert sich. Nichts dauert ewig. Die Zahl ist das Gesetz des Universums. Unser Bewusstsein ist im Himmel. Alles geht durch die Ebene des Verstehens. Eins kann ohne das andere nicht existieren. Und wenn ich nicht loslassen kann, kann ich nicht empfangen. 

Wir sind eins?

Ich halte das für eine esoterische Theorie asiatischer Herkunft, die das Individuum, das In-dividuum, das Un-Geteilte leugnet, unsere Einzigartigkeit und Individualität bei Seite legt. Das, was seit zweitausend Jahren christliche Eigen-Art ist, nämlich reflektieren können, wer wir sind, zu erfahren und zu erleben, "dass wir denken, also sind" (nach Descartes). Unsere Selbstvergewisserung aufgeben? Warum? Wofür?


Eine Frage der Entwicklung

Ich vermute, wir entwickeln uns nur, wenn wir das Getrennt-Sein akzeptieren. 
Nun, vielleicht sind wir eins. Ja. Ich glaube das auch. 
Wenn die Menschheit eine Einheit ist, sind wir nicht getrennt. Wir sind Kinder Gottes, des Einen Gottes. Kinder, die bereit zu sein glauben, erwachsen zu werden. Nur: Was bedeutet das, wenn wir es nicht erleben? Wenn wir nicht erleben, Kinder Gottes zu sein, weil uns die Kirche im Erwachsenwerden erstickt. 
Und was bedeutet es, wenn andere Menschen es nicht erleben? Was bedeutet es, wenn wir in unserem Kopfkino "eins" sind und andere Menschen dabei verletzen? Vielleicht bilden wir es uns nur ein, eins zu sein? 
Wo liegt also der Beweis? Wo liegt das, was wir vor unserer Vernunft verantworten können? 
Wer oder was gibt uns das Recht, andere zu verletzen? Und wenn nichts und niemand uns dieses Recht gäbe: warum tun wir das dann? Weil wir uns selbst es geben? 
Weil wir Gott sind? (Oder Gott zu sein glauben?) 
Weil wir ein Ego haben? Ein "Ich" sind? Ein Individuum sind? Ein Un-Geteiltes, Einzig-artiges Wesen sind? (Vielleicht aber auch ein einzig un-artiges?) 
Wer beurteilt uns? Wir? Etwas über uns? Der "Papa", der "Abba", der Vater, der unser Vater ist? Gott? Das jeweils Größere über unser Gotthaftigkeit, unser Gottsein hinaus?

Montag, 30. Dezember 2013

Wie wird man sein Selbst los?


Ist es möglich sich von selbstsüchtig in selbstlos zu verwandeln?

Das scheint mir beides illusionär zu sein. Was ist das Selbst, das ich los sein will?Was ist das Selbst, nachdem ich süchtig zu sein glaube? Sind das nicht Unterschiede, die ebenfalls nur im Kopf sind? Wenn wir eins sind, was ist dann das Selbst? Wenn wir zwei zwei sind (und so erleben wir das), dann sind wir genauso wichtig wie der Andere, mal mehr du, mal mehr ich. Das ist der Rhythmus des Lebens. Wir können nur schwer auf einem Bein laufen. Nur wenn allzuviel Ungleichgewicht entsteht, wird es zu unruhig, dann "kippt" es, dann "fallen" wir - hin.Der Andere mag uns Grenzen aufzeigen, für unsere Demut sorgen. Das ist unangenehm, aber wichtig.Und warum sollten wir uns verwandeln? Wir uns? Ist das nicht selbstsüchtig? Eigenmächtig? Wir haben von Gott das Angebot, uns verwandeln zu lassen. Das glauben wir nicht, das wollen wir oft nicht, wehren uns, wir müssten uns Selbst loslassen. Dann wären wir unser Selbst los und hätten es doch gefunden.
"Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit" (Eph. 4, 24)
Ich denke: Gott will nicht, dass wir jemand anderes sind als wir Selbst. Und ich denke, das "selber machen wollen", wie ein Kleinkind, ist etwas unreif für ein Kind Gottes.Aber will nicht auch noch der alte Mensch (der bisherige Mensch, aber auch der sich in der Pflege befindende, an Jahren alt gewordene Mensch) alles selber machen wie ein Kleinkind, kann oft keine Hilfe annehmen, obwohl die Hilfe des Nächsten doch ein großes Geschenk ist? 
Genau das ist die Situation des „alten Menschen“: selber machen wollen.Doch im Evangelium und in den Paulusbriefen ist vom „neuen Menschen“ die Rede: Gott macht es für Dich. Ein erlösender Gedanke, finde ich. Wahres Umdenken, echte Persönlichkeitsbildung. 
Ich ziehe einen Schlusstrich unter den "bisherigen", alten Menschen. 
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Machen Sie mit? 

* * * * * * * * * * * *  In diesem Sinne: 
ein gutes neues Jahr 2014 wünscht der Sinn und Seele Blog der Academia Aurata!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Seelsorge?

von Thomas Körbel

Seelsorge. Eine Dienstleistung. Sind Dienstleistungen was wert? Ja. Denke ich zumindest. Das lehrt mich die Welt, in der ich lebe. Egal, ob ich einen Rechtsanwalt konsultiere oder einen Arzt oder einen Steuerberater oder einen Frisör oder den Beerdigungsunternehmer. Jeder verlangt etwas. Und das oft genug nicht zu knapp. Meine letzte Generaluntersuchung beim Internisten kostete schlappe 700 € mit allem Drum und Dran. Niemand würde so eine ärztliche Untersuchung ernsthaft in Frage stellen wollen, oder ohne Rechtsbeistand sich ins Gericht wagen, oder? Seit unseren Kindertagen ist klar, dass wir auf Pfarrer, Lehrer, Ärzte, Polizisten, Wissenschaftler und andere Spezialisten und Experten hören sollen. 
Autorität kommt von außen. 
Autorität kam von außen. Es war richtig, das mal in Frage zu stellen. Autorität kam furchtbar autoritär daher. Gefolgt wird! "Sonst mag ich Dich nicht mehr", drohte der Liebesentzug durch Papa Staat, Mama Kirche und dieser Satz war ein Zitat meiner Oma. Es dauerte schon ein paar Jahre meiner Kindheit, bis ich wusste, dass sie mich auch mag, wenn ich Dinge so mache, wie ich es für richtig erachte. 

Die R-Evolution des Individuums

Alle Omas dieser Welt, horcht auf: Die Revolution des Individuums hat schon Jahrhunderte vor Euch mit Augustinus begonnen, sie wird nicht enden, nur weil es Euch gerade gelingt, Kindern Euren Willen aufzudrücken indem ihr ihren unterdrückt. Das ist schon was Feines. Selbst Denken. Ja. Selbst Entscheiden. Oh ja. Selbst Kann alles. Ich! Was Feines, weil es unsere Ichkräfte stärkte. Ich kann alles tun, was ich will. Ja! 
Wie? Konsequenzen selbst tragen. Äh, kann ich nochmal das Kleingedruckte aus dem Lebensvertrag lesen? Warum hat mir das niemand gesagt? Dinge haben Konsequenzen. Ich kann dagegen klagen. Mit allen Anwälten der Welt. Hilft aber nix. Leben ist Leben. 
Gleichzeitig war es auch was unglaublich Doofes, alles selbst zu wollen, zu können zu glauben, weil es uns vorgaukelte, erwachsen zu werden, während wir im Stadium infantilen "Ich"-Denkens gefangen blieben. Alles Heil der Welt bei den Ärzten. Alles Heil darüber hinaus bei der Kirche. 
Wo geht es heute (und morgen) hin? Wie wird der Mensch erwachsen? 
Indem er auf die Autorität hört und den Autoritären widersagt wie dem Teufel in der Tauferneuerung. "Ich widersage allem was von außen kommt."
Nun ja, ich gestehe. Ich bin auch ein solcher Spezialist. Ein Mann, der in diesem verdächtigen Laden der Kirche mitsamt des Macht- und Geld- und Kindesmissbrauchs aufgewachsen ist und den Katholizismus mit der esoterisch schmeckenden Muttermilch in sich aufgenommen hat. Artfremdes Eiweiß gab's in meiner spirituellen Erziehung nicht, das Fremde war schon immer das Eigene, das Selbst immer Teil des Anderen, das Ich ein Wir. Was hab ich von Studienkollegen (und den -innen auch), den echten und den Pseudo-Spiritualen, sozialromantischen Psychofuzzis und sozialpädagogisch geschulten Gurus auf die Nuss bekommen, da ich diesen Unterschied nicht so kannte. Vor lauter Ich hatten die vergessen, dass es ein Wir gab, vor lauter Selbst ignorierten sie den Anderen mit seinen Wünschen und vor lauter Eigenem traten sie das Fremde in seiner Würde. 
Gibt es nach dem Infantilismus der Unabhängigkeit nun auch Wege der Erkenntnis gegenseitiger und wechselseitiger Abhängigkeit? Gibt es eine echte spirituelle interdependente Reife?
Ja, ich weiß, das behaupten die anderen alle. Sie bieten das in ihren Erleuchtungskursen und Persönlichkeitsseminaren und allen anderen Workshops und Vorträgen. Ich glaube nicht, dass wir das bieten können -- und wollen. Erleuchtung? Ein Akt der Gnade. Persönlichkeitsbildung? Ein Prozess des Wachsens. Das kann man nicht machen. Ich weiß nicht, ob's für Dich echt ist, was ich sage. Ich weiß nicht, ob's Autorität ist, was in unseren Kursen durchklingt und die Seelen höher schwingen lässt. Das entscheidest Du.

Darf sowas was kosten?

In den letzten Monaten wurden wir immer wieder gefragt, was oder warum oder wieso das so viel kostet, was wir anbieten. 
Was also darf es kosten? Wenn ich einen Theologen oder einen Philosophen oder einen Therapeuten konsultiere, um Fragen zu besprechen, die genauso wichtig sind wie die Juristerei, das Steuerzeug, die Haarschneiderei, das Beerdigen und das Kurieren oder die Heilungsversuche, darf der dann was verlangen? 
Wir sind kein TÜV (theologischer Überwachungsverein) und keine DVD (Denk-Vorgabe-Direktoren), keine Coaches, keine Gurus, wir verkaufen auch kein Heiligenscheinputzmittel (genannt "Hagiolio") zum einmaligen Sonderpreis per Download im Onlineshop. 
Wer nichts für seine Seelsorge bezahlen will, der darf gerne zu einem der kostenlosen und ach, allzuoft folgenlosen Großanbieter gehen. Die bringen viel Verständnis auf. Dafür kassieren sie auch ihren Lohn. Denn haben die nämlich schon, totsicher in alle Ewigkeit. Bis dass die Kirchensteuer und der Pfarrerslohn abgeschafft wird. 
Oder gehst Du zu einem qualifizierten Kleinanbieter, der an einem Wochenendseminar mal kurz die Aura aufpoliert bekam, jetzt sich als geeignet glaubt und desgleichen nun mit Dir riskiert? 
Meinen Automechaniker lasse ich nicht an meiner Niere herumschrauben, weil er ein Homöopathiebuch gelesen hat. 
Kleine Kinder lasse ich nicht ans Steuer meines Autos, auch wenn sie noch so sehr wollen, weil der Schlüssel so schön bunt baumelt. 
Also lassen wir ruhig weiterhin die Nichtfachleute uns kostenfrei beraten, bependeln, benutzen. 
Am Ende wollen wir eh nichts ändern. 
Unser Leben ist ja so toll, so wunderbar, so herrlich und so glücklich. Oder? Oder doch nicht? 
Wenn nicht, dann hätte ich ein paar Fragen: 
Wann war Deine letzte psychologische oder theologische Generaluntersuchung? 
Kann ich bitte Deine Heiligkeitsbescheinigung sehen? 
Gibts sowas? Zum Glück nicht. Der Ketzernachweis war das Gegenteil und ist auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wir brauchen das nicht mehr. 
Aber gut, die nächste Frage: Wann war die jüngste spirituelle Beratung zu den letzten Dingen Deiner Seele? Ist die Eintrittskarte für den jüngsten Tag schon gekauft oder wartest Du auf den Nächstjüngeren? Die Zeugen Jehovas rechnen immer wieder, 2000 war es nicht, 2012 war es nicht, 2013 fand keine großartige spirituelle Erweckung statt, 2014? ... Die Majas waren es nicht, wen haben wir denn dann noch? Das nächste wird garantiert ein bislang unbekannter afrikanischer Stamm. Die Afrikaner wurden bisher in allem ausgebeutet, nur noch nicht religiös. Oder wo kommen die Außerirdischen jetzt her? Von dem unbekannten Planeten Erde? 
Wenn wir was auch immer lange genug vorhersagen (vorher sagen), tritt es bestimmt auch mal ein. Jedenfalls glauben wir es. Denn im Einreden von Wirklichkeit sind wir Meister. Mit göttlicher Erlaubnis sogar. Wird alles Weltenverändernde in Phantasie (Bücher, Kino, Swingerclub, ...) oder in die Kirche der Altvorderen ("Hallo Oma!") delegiert? Die nehmen das Wort Ahnenkult wenigstens noch persönlich. 
Und Du? Wann fand die Klärung Deiner philosophischen Überzeugungen auf zukünftige Tragfähigkeit statt? 
Im letzten Werbeblock auf RTL2? ("Ich glaub, das kauf ich!") In der Eso-Ecke der Buchhandlung? ("Ich glaub schon, dass es Engel gibt!") oder weil Jesus Dir gesagt hat, dass Du nur vegan zum Heil kommst, und wenn Du ohne Plastiktüten die Wintertomaten einkaufst? 
Wir glauben alle an was. Und am Schluss glauben wir dran. 
Ich halte jegliches was-dafür-tun-müssen für die Rückkehr des Leistungsgedankens und der Selbsterlösung in die spirituelle Religiosität unserer Zeitgenossen. 
Ich halte Gott und nicht nur das Göttlich für die große Klammer, die unserem zersplitterten Leben zwischen Job, Arbeit, Beziehung, Freizeitvergnügen und Familie einen sinnvollen Zusammenhang gibt. Und der sind wir selbst. 
All diese Dinge, diese Fragen, diese Müh und Plage, die unsere Seele und ihr Leben betreffen, machen wir die alle weiterhin kindisch mit uns selbst ab? 
Ach? Nein? Das besprechen wir mit Freunden? 
Nun ja, das ist immerhin doch jemand außerhalb von uns, der eine andere Perspektive (mit ganz eigenen -- unreflektierten? -- Interessen) haben dürfte. 
Ob wir uns morgens in den Spiegel gucken können oder die Seelen so geordnet sind wie die Haare, die Gedanken so eindeutig wie d-d-der Blutd-d-druck, der Glaube so klar wie die Steuererklärung? Wen mag das alles schon angehen? Richtig. Niemand. 
Wirklich? Niemand? 
Jeder steht für sich selbst in der Letztverantwortung für sein eigenes Leben. 
Ja? 
Warum sind wir dann nicht alleine auf dieser Welt? Dann wäre ja alles so ungestört und harmonisch. 
Was wünschen sich alte Menschen am Ende Ihres Lebens sehr oft? Ach, hätt ich doch mal ... 
Niemand soll sagen können, das hat mir keiner gesagt. Meine Oma hat das alles nie gehört. Und das ist unerhört genug. 
Es gibt  Fachleute für sowas wie die Seele, für Lebensfragen, für Spiritualität, fürs Denken. 
Da sind wir zwei Männer, die können das. Wir haben Bäuche. Aber wir sind keine Pfarrer. Und wir sind kein Paar. Das sind Heinz -- und ich. Der eine ist Heilpraktiker für Psychotherapie, der andere ist Seelsorger und Eremitenmönch. Und wir können das. Und mehr. Und das ist was wert. 
Übrigens: Nur bis Juni 2014 gibt es viele unserer Kurse zum Einführungspreis! 


Und da der Flyertext von Heinz sicher noch nicht so verbreitet ist, wie er es verdient hat (Wer? Heinz? Oder der Text?)

Der Seelsorge-Ansatz der Academia Aurata

Wer wünscht sich nicht eine schnelle, einfache Lösung für seine Probleme, um Spannung rasch abzubauen und Bedürfnisse möglichst zeitnah zu erfüllen? Den Fingerschnipp zum Erfolg, die schnelle Erleuchtung, das süße Nichtstun und dennoch etwas Großes erreichen? Bei uns finden Sie das nicht. 
Viele menschliche Verhaltensweisen sind nur von der jeweiligen Lerngeschichte her verständlich. Sie sind der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung. Diese Entwicklung hat für jeden von uns ganz individuell unter besonderen ganz eigenen Umständen und Zusammenhängen stattgefunden. Es hat jeden von uns auf eigene Art und Weise geprägt. Liegt es denn dann in der Natur des Coachings, dass sich der Suchende den Vorgaben und der Systematik seines Ratgebers anpasst? Nein. 
Wenn mehr desselben nicht hilft, ist es an der Zeit, etwas anderes auszuprobieren? 
Können Sie erfolgreicher sein, wenn Sie die eigenen Ideen umsetzen, anstatt die Lösungen anderer mit sich herum zu schleppen? Ja.
Da ist es erforderlich, die Grundmotive Ihrer eigenen Lebensgeschichte herauszuarbeiten.
Dies liefert Ihnen ein kleines überschaubares Repertoire mit hohem Identifikationswert. Daraus lassen sich für Sie und mit Ihnen ganz eigene, individuell angepasste Handlungskompetenzen entwickeln, die den persönlichen Wünschen an Ihre Zukunft besser Rechnung tragen können. 
Dies ist Academia Aurata.
Heinz hat dazu übrigens einen Artikel im Magazin verfasst: Balou - oder der Weg zum Sinn des Lebens. Viel Vergnügen. 


"Was der Heinz und Du bieten, ist einzigartig", sagte eine Kursteilnehmerin. "Noch nie habe ich nach so kurzer Zeit so klar gesehen und konnte tatsächlich etwas völlig Grundlegendes verändern. Danke, danke von Herzen."

Dienstag, 3. Dezember 2013

Aller Anfang...

von Thomas Körbel

Na gut, aller Anfang sei schwer, heißt es. Doch die ersten Worte zu tippen habe ich nur etwas gezögert. Warum? Na, weil, wer schreibt, bleibt? Da ich sonst auch schreibe, kann es diese Angst nicht sein. Weil ich nicht weiß, was ich da schreiben "soll"? Wer sollte es mir denn vor-schreiben? Bloggen hat was Eigenes, denke ich. Und so wage ich's mal.

Themen

Oh, Themen hab ich viele: Menschen, die mir begegnen, Eindrücke von Erlebtem, Gedanken zu Filmen, Büchern. Philosophisches, Spirituelles und Theologisches (Was ich nie als Differenz erlebt habe, was dann aber auch zu meiner gesunden Distanz vom Kirchlichen führte), Berufliches: Arbeit und Pflege - neben der Philosophie und der Spiritualität sind das die gegenwärtigen Schwerpunkte der Academia Aurata. Diese Bildungsakademie ist ebenfalls etwas Eigenes. Etwas Individuelles.
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Ein Blog ist etwas, womit der Mensch konkreativ, mitschöpferisch tätig werden kann. Gott sah, dass die Schöpfung sehr gut war. So kann es hier auch nur gut werden. Ich freue mich aufs bloggen.